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  VOLLEYBALL  


Die geschichtliche Entwicklung der RTV-Volleyball-Abteilung:

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2011 bis 2020

Der Höhepunkt 2011 war sicherlich die Teilnahme der weiblichen-U14 an der Süddeutschen Meisterschaft. In der Saison 2011/2012 startete der RTV mit insgesamt 2 Herren, und 8 weiblichen Jugendmannschaften. Man darf gespannt sein, wie sich diese Geschichte weiterentwickelt ....

2001 bis 2010

In der Spielzeit 2001/2002 tat sich im Herrenbereich des RTV wieder einiges. Alexander Markwordt, Heiko von Steht und Thomas Föckler schafften es, genügend Rastatter um sich zu scharen und einen eigenständigen Neuanfang zu wagen. Frank Prechelt fand den Weg von Blankenloch nach Rastatt und übernahm das Training, um das Team von der Kreisliga in drei Jahren ungeschlagen in die Landesliga zu führen. Leider löste sich das Erfolgsteam 2007 auf. Sebastian Knedler formte aus den "Restbeständen" nach freiwilligem Abstieg in der Bezirksliga ein neue Männermannschaft. Im Frauenbereich galt das von Christa Braunstein geführte Team als Fahrstuhlmannschaft und wechselte stets bon Bezirksklasse - zu -liga und zurück. Im März 2007 ging es dann aber richtig los: Frank Prechelt wollte Kindern (u.a. auch seinen beiden Töchtern) die Gelegenheit verschaffen, Volleyball zu erlernen und zu spielen. Seine Forderungen waren kurz gefasst folgende: " Ich mache den Trainer, wenn noch 2-3 andere Personen mitziehen. Es startete eine neue Rastatter-Volleyball-Ära und man gewann bereits im 2. Jahr die Jugendmeisterschaft des NVV mit einem Altersteamdurchschnitt von 11 Jahren. Immer mehr Kinder stießen dazu, so dass man in 2010 sogar schon mit zwei Jugendteams an der offiziellen Spielrunde teilnehmen konnte. Auch im Verband wurde der Name RTV nach langer Abstinenz wieder groß geschrieben, denn bei U12, U14 und U16 Meisterschaften sowie bei internationalen Turnieren konnten sehr gute Plätze erreicht werden
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1991 bis 2000
Sehr erfolgreich verlief hingegen die Bildung einer Spielgemeinschaft mit dem TV Bühl im Jahr 1994. Insbesondere Christl Haberstroh aus Bühl engagierte sich im höchsten Maße, sowohl im Bereich der aktiven Mannschaften als auch im bei der Nachwuchsförderung. Unter ihrem Trainer Vladimir Bondar stieg die 1. SG- Frauenmannschaft in die Oberliga Baden, die zweite Garnitur (mit Trainer Rolf Döhrer) in die Verbandsliga Nordbaden auf. Organisatorische Probleme führten 1999 zur Auflösung dieser SG. Die stärksten Rastatter Spielerinnen wechselten zum TV Bühl, um weiterhin hochklassig spielen zu können. Die in Rastatt verbliebenen Spielerinnen vereinten sich mit der FT Forchheim und spielen heute in der Landes, -Bezirks- bzw. Kreisliga Nordbaden. Der Einstieg in die Trendsportarten gelang dem RTV mit der Schaffung des "Rastatter - Beach - Centers" im eigenen RTV-Stadion. Vier Volleyballfelder auf einer multifunktionalen Anlage bereichern das Sportangebot im Sommer erheblich. Das Beach - Team Susanne Döhrer und Andrea Engel schafften zweimal die Qualifikation für die Deutschen -A- Jugend - Meisterschaften und verschafften, zusammen mit den zahlreich ausgerichteten Beach - Turnieren, dem RTV - Beach auch überregional einen Namen.

1981 bis 1990
1982 spielten zwei Männermannschaften und drei Frauenteams im NVV, bedeutender aber war die Tatsache, dass sich die "Männer der ersten Stunde" wieder zusammenfanden. Nachdem sie nun das Volleyball-Seniorenalter erreicht hatten, bildeten sie den Anlaufpunkt für weitere Senioren aus der näheren und weiteren Umgebung. Ein Blick in die Trophäensammlung (zweimal Deutscher Vizemeister) belegt, dass die "alten Herren", unter der Führung von Helmut Schober und Jakob Wölfl, den RTV bis heute würdig bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften vertreten konnten. Sportliche und private Beziehungen baute diese Truppe durch Besuch und Gegenbesuch mit russischen "Veteranen" aus Obninsk, nahe Moskau, auf. Auch im Frauenbereich ging es ab 1984 wieder aufwärts. Frank Forcher, der aus Manfred Kerstens Jugendmannschaft den Sprung bis zum Zweitligaspieler schaffte, meldete sich bei seinem alten Verein zurück. Während die Frauenabteilung bis zur Oberligareife aufblühten, zerfielen gleichzeitig alle Männermannschaften. Ein Wiederbelebungsversuch, von Andreas Fritz und Uwe Kühner initiiert, verliefen ebenso im Sand wie der Rettungsversuch durch die Bildung einer SG mit dem Nachbarverein Ötigheim.


1971 bis 1980
Im Sommer 1971 machte sich ein aus Lemgo zugezogener Volleyballenthusiast, Lothar Heinrich, in Rastatt auf die Suche nach Gleichgesinnten. In Rolf Döhrer, Manfred Kersten und Werner Spielvogel fand er Sportlehrer, die sich engagierten und bereit waren, Volleyball in Rastatt populär zu machen. 1972 wurde der RTV in den Südbadischen Volleyballverband (SbVV) aufgenommen. Wegen der besseren Erreichbarkeit der Spielorte nahm man aber am Spielbetrieb des Nordbadischen Volleyballverbandes (NVV) teil. Zu dieser Zeit fanden auch die Freundinnen bzw. Ehefrauen der aktiven Männer Gefallen am Volleyballtraining. Ab 1973 wurde durch Manfred Kersten mit systematischem Jugendtraining begonnen. Zahlreiche Kinder und Jugendliche erlernten im Laufe der nächsten 10 Jahre bei ihm die Grundlagen des Volleyballsports. Manch einer von seinen "Kleinen" spielte später in höchsten Ligen bzw. ist heute Trainer einer hochklassigen Mannschaft. Mit je zwei Damen- bzw. Herrenmannschaften spielte der TV eine gute Rolle im Landesverbandes. Als aber 1977 den Männern der Sprung in die Badenliga nur knapp nicht gelang, brach das Spitzenteam auseinander. Trainermangel und schlechte Hallenbedingungen führten zu einem Leistungsrückgang, ab 1978 konnte keine Frauenmannschaft mehr für den Ligabetrieb gemeldet werden. Im September 1978 entstand unter der Führung von Klaus Sambale die Hobbygruppe, die bis vor kurzem ein starkes Standbein der RTV Volleyballabteilung war (dazu mehr weiter unten). Der "Hobby-Cup", ein jährlich durchgeführtes Super-Hobby-Volleyball-Turnier für Mixedmannschaften, war stets Anziehungspunkt für viele Mannschaften aus allen Teilen Deutschlands. Klaus Sambale war auch der Initiator und Organisator der Fahrten zu den Volleyballern aus Rastatts Partnerstadt Orange/Camaret.